Die anschließende Weiterfahrt zurück Richtung Christchurch, führt uns wieder ins grünere Neuseeland und in ein relativ flaches und sehr intensiv bewirtschaftetes Agrarland. In den letzten Tagen hat es im Südteil der Südinsel so heftige geregnet, dass wir wieder überflutete Felder sehen und einige Brücken über den Waitaki River gesperrt waren.
Bei den Moreoka Bolders machen wir noch einen kleinen Stopp am Meer und sehen uns runde Steine an, die wie überdimensionierte Murmeln aussehen, die Kinder am Strand vergessen haben.
Der Rest der Fahrt nach Norden entlang der Ostküste der Südinsel ist ein ständiger Wechsel von Ackerbau und intensiver Milchwirtschaft mit mehr als 6 GVE pro ha !!!! (zum Vergleich: das ÖPUL in Österreich erlaubt max. 2 GVE/ha) – neben diesen hohen Viehdichten werden die Wiesen auch noch mit Stickstoffdünger gedüngt, denn Nitratwerte im Grundwasser misst hier ohnedies niemand. Auffällig sind auch noch die unzähligen Bewässerungsanlagen in einem Gebiet mit mehr als 600 mm Jahresniederschlag. Strom aus Wasserkraft ist billig, Wasser von den nahen Southern Alps fließt in bis zu 2 km breiten Flüssen durch die Ebene und das milde Meeresklima ermöglicht eine nahezu ganzjährige Wachstumsperiode. Bewässert wird alles – von der Weide über die Getreide-, Kartoffel- und Gemüseäcker bis hin zu den Zwischenfrüchten. In der Nähe von Geraldine besichtigen wir noch riesige Hirschfarmen mit bis zu 1.000 Tieren. Insgesamt halten die rund 4.000 Hirschfarmer in Neuseeland knapp 2 Millionen Tiere - Hirsche wurden hier in den letzten 20 Jahren zum "Big Buisnes".
Am letzten Abend im Camper genießen wir dann noch ein herrliches Steak mit einem guten Gläschen neuseeländischen Wein in Ashburton. Am nächsten Morgen fahren wir durch die Ackerbaugebiete von Mid Canterbury nach Christchurch und geben dort unseren Camper - der uns schon mittlerweile schon sehr ans Herz gewachsen ist - nach 3.700 problemlos gefahrenen Kilometern in Neuseeland zurück.
Am letzten Abend im Camper genießen wir dann noch ein herrliches Steak mit einem guten Gläschen neuseeländischen Wein in Ashburton. Am nächsten Morgen fahren wir durch die Ackerbaugebiete von Mid Canterbury nach Christchurch und geben dort unseren Camper - der uns schon mittlerweile schon sehr ans Herz gewachsen ist - nach 3.700 problemlos gefahrenen Kilometern in Neuseeland zurück.
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