Dienstag, 1. März 2011

Yosemite National Park

Nachdem der  „weather forecast“ in allen Medien für die nächsten Tage sonniges Wetter vorhersagt und wir auf Grund der agrarischen Ziele schon sehr nahe am Yosemite Nationalpark sind, beschließen wir den ältesten Nationalpark Kaliforniens auch noch in unser Besichtigungsprogramm aufzunehmen. Während des Goldrausches kam es 1855 zwischen den Ureinwohnern des Parks und den Pionieren zu  Kämpfen und im Zuge des Yosemite Grants unter Präsident Lincoln wurde das Gebiete bereits  1864 zum State Park und in weiterer Folge 1890 zum Nationalpark erklärt.  
Wir starten in der Früh bei leichtem Morgenfrost. Am Nationalpark angekommen müssen wir leider vorerst zur Kenntnis nehmen, dass das Befahren des Parks aus dieser Richtung nur mit Schneeketten möglich ist. Es hat in den vergangenen Tagen stark geschneit und im Nationalpark wird weder Splitt noch Salz gestreut. Also drehen wir wehmütig ( vor allem ich) wieder um. Pauli macht noch schnell ein letztes Foto im Schnee und stellt sich auf die Heimfahrt ein. Zum Glück entdecke ich aber in Fish Camp einen Laden, der für solche Fälle gut gerüstet ist. Pauli wird ausgeschickt und kommt natürlich mit Schneeketten zurück. Somit steht einer herrlichen Fahrt im frischverschneiten Park nichts mehr im Weg. Besonders beeindruckend ist der erste Blick aus dem Tunnel ins Yosemite Valley. Aber auch die großen Granitmonolite haben uns sehr fasziniert. Nach einem herrlichen Tag im tiefen Winter kehrten wir in der Abendstimmung dann unmittelbar in den Frühling zurück.



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