Freitag, 25. Februar 2011

Big Sur

Die Strecke zwischen San Luis Obispo und Monterey zählt zu den schönsten Küstenabschnitten Kaliforniens. Neben atemberaubenden Steilküsten sind auch noch eine Reihe anderer Sehenswürdigkeiten zu bewundern.
Über dem Highway No. 1 thront das Hearst Castle (es wurde im 20. Jahrhundert vom Zeitungsmagnaten Hearst in Auftrag gegeben)  – das wir nur von unten betrachteten und im Empfangsbereich einen Kaffee in der Frühlingssonne genossen. Darüber hinaus war es vor allem die Fauna und Flora, die wir bewunderten. Da gibt es zum Beispiel die Erdhörnchen, die wir überall entlang der Küste in hohen Bestandesdichten antreffen. Dafür, dass sie nicht überhand nehmen und zur Landplage werden, sorgen unzählige Greifvögel, die wir ebenfalls aus nächster Nähe beobachten konnten. Auch an den Seeelefantenkolonien kommt man einfach nicht vorbei. Diese Monster liegen scheinbar teilnahmslos auf den Stränden. Doch wenn es ein jüngerer Bulle wagt dem Harem eines älteren zu nahe zu kommen, ist Schluss mit lustig. Plötzlich setzen sich dann 2,5 t in Bewegung und der Eindringling kann sich nur durch Flucht in den Pazifik retten.
Aber auch die Flora hat in diesem Küstenabschnitt einiges zu bieten. Neben den Sukkulenten und den Frühlingsblühern waren auch die Baumriesen in einem Redwoodforest durchaus beeindruckend. In Kalifornien wollten wir den Frühling erleben und haben deshalb unsere Reiseroute darauf abgestimmt. Hier an der Küste fanden wir dann erstmals auch Frühling pur - mit bunter Blütenpracht und angenehm wärmerender Sonne.
Der letzte Abschnitt (= die letzten 40 km vor Monterey) wird als Big Sur bezeichnet. Tolle Steilküsten wechseln mit riesigen Sandsteinbrücken aus den 30’er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Zum Abschluss hielten wir dann noch an am Carmel-by-the-Sea Beach -  kurz vor Monterey - und genossen das Rauschen des Meeres und der Brandung bis zum Sunset.

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