Hongkong liegt direkt am Meer und ist von einer Hügelkette umgeben. Bei unserer Stadtführung kommen wir auf den Viktoria Peak (550 m). Von hier aus hat man einen tollen Blick auf den Hafen zwischen Kowloon und Hong Kong Island und die Skyline des Finanzzentrums. Weiter geht’s zur Repulse Bay- einem schönen Badestrand. Hier steht ein tolles Hochhaus, ganz nach Fengshui Richtlinien erbaut. Das Loch im Haus ist notwendig, damit die Drachen den Weg zum Wasser finden.
Am Nachmittag geht’s mit der kolonialen Stocktram durch Hong Kong Island. Auch die längste Rolltreppe benützen wir. Sie verbindet mit 20 hintereinander angeordneten Rolltreppen den noblen oberen Wohnbezirk mit der U-Bahn. Morgens fahren die Rolltreppen abwärts, nachmittags fahren sie aufwärts. Am Fuße dieser Rolltreppen befindet sich SOHO Hong Kong mit vielen gemütlichen kleinen „Beisln“. Weihnachten versäumen wir unerwarteter Weise überhaupt nicht. Wir hören mehr Holy Night als zu Hause. Sowohl in Vietnam als auch hier kann man echte und unechte Christbäume erstehen. Die Preise bewegen sich zwischen 100 und 400€ (bereits aufgeputzt). Weihnachtssterne stammen hier wie zu Hause aus Holland. Von den Temperaturen her ist es für uns ebenfalls schon fast weihnachtlich, denn die 20°C tagsüber und die extrem kühl eingestellten Klimaanlagen lassen Beate zeitweise ganz schön frösteln. Die lokale Bevölkerung führt bereits ihr Wintergewand aus (Stiefel, Pelzkragen und Hauben). Auch kuriose Dinge bekommen wir zu sehen. So gibt es hier z.B.den Vogelmarkt, der vielleicht nicht ganz den europäischen Tierschutzbestimmungen entspricht. Am Abend schlendern wir noch einmal durch den Tempelmarkt und essen in einer der vielen Garküchen super gute süß- saure Garnelen.
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