Eines der vielen Ziele die wir mit dieser Reise erreichen wollten – neben dem Kennenlernen fremder Länder, Menschen, Kulturen und Speisen sowie der politischen, sozialen, ökologischen, ökonomischen, sozioökonomischen und natürlich der agrarischen Situation in den einzelnen Ländern – war es, sehr viel Zeit für uns selber zu finden. Wir plaudern stundenlang miteinander und mit vielen netten Menschen die uns im Laufe des Tages begegnen und haben vor allem Zeit die Dinge zu tun, die uns wirklich Freude machen.
Für mich ist es unter anderem das Laufen, bei dem ich mich so richtig frei in der Landschaft bewegen kann und eine Fülle von Eindrücken bekomme, die ich weder im Reiseführer, noch in Gesprächen mit Einheimischen und auch nicht in Wikipedia finden kann. Der Kopf ist frei, es gibt keine Termine, keine Pflichten und keinen vorgegebenen Zeitplan und ich kann außerhalb der Zäune (in weiten Teilen Australiens und in ganz!!! Neuseeland gibt es keine landwirtschaftliche Parzelle – also das ganze Land - die nicht eingezäunt ist) einfach dorthin laufen, wohin mich meine Füße tragen. Das herrliche Gefühl nach einem Morgenlauf (meist rund 1 h und ca. 10 manchmal auch 15 km) und der anschließenden Dusche kann ich leider nicht über „wifi“ übermitteln, aber von den vielen schönen Landschaften die ich dabei durchlaufe kann ich unseren Bloglesern einige Bilder senden.
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