Freitag, 18. Februar 2011

Blue Lagoon Cruises

Fiji ist eine Inselgruppe von rund 300 Inseln – die Fahrt mit einem Cruise Ship ist daher eine gute Möglichkeit mehr als eine Insel in einer Woche kennen zu lernen. Wir schifften uns bei Blue Lagoon Cruises auf der MV Fiji Princess ein – gemeinsam mit rund 60 anderen Passagieren und 23 Crew members. Unsere ständige Begleiterin – die ganz persönliche Regenwolke – ließ uns einige Stunden allein und so konnten wir das Sonnenbad am Oberdeck und einen tollen sunset genießen.
Am nächsten Morgen fuhren wir um 6 am mit einem Beiboot noch vor Sonnenaufgang zu einem nahegelegenen Strand und badeten im angenehm warmen Wasser bis zum sunrise hinter den Palmen. Am Vormittag besuchten wir ein Village (Navotua) und wurden dort mit Kava bewirtet und erlebten eine Tanz und Gesang Performance. Obwohl  danach auch noch  ein „gifts and crafts market“ für uns abgehalten wurde, fühlten wir uns dennoch nicht als bloße Touristen. Das Dorf wird max. 2 mal pro Monat von einem Touristenschiff besucht und die Performance und der Geschenkverkauf sind für das Dorf die wichtigste Einnahmequelle. Eigentlich sind die Bewohner typische Selbstversorger, denn Fisch, Früchte, Taro, Kasva und Gemüse sind reichlich vorhanden, nur für die Ausbildung der vielen!!! Kinder (im Dorf gibt es keinen Strom und daher auch keinen Fernseher), die außerhalb der kleinen Insel auf der Hauptinsel Viti Levu erfolgt, brauchen die Leute hier Bargeld. Wir waren für die Bewohner hier nicht nur eine essentielle Geldquelle sondern auch noch eine willkommene Abwechslung.
Am Nachmittag ankerten wir dann in einer kleinen Bucht und gingen ausgiebig schwimmen und schnorcheln. Die bunte Unterwasserwelt – Fische und Korallen in allen Farben und Formen – hat uns wie schon vor Wochen beim Great Barrier Reef in Australien – so richtig fasziniert.
Am Schiff lernten wir viele nette Menschen kennen und kamen so richtig ins plaudern. Man tauscht Reiseerfahrungen aus und diskutiert über den Euro und die Agrarpolitik in Brüssel. Obwohl viele jüngere Leute an Bord waren, waren Beate und ich sehr beliebt, denn kaum sind wir bei einer Mahlzeit irgendwo gesessen, hatten wir auch schon Tischnachbarn.




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