Montag, 13. Dezember 2010

Regenwaldtour nordöstlich von Cairns

Noch vor 30 Jahren gab‘s in Cairns nur die Zuckerrohrproduktion, heute steht hier der Tourismus an erster Stelle. Das nahe Great Barrier Reef, die Regenwaldnationalparks und das tropische Klima locken zahlreiche Besucher aus Japan, Malaysia, Hong Kong, USA und Europa an. Wir unternahmen gleich einmal einen Ausflug in den Regenwald.

Beim Check in zur Fahrt mit der Kuranda Railway sage ich – umgeben von ausschließlich nicht deutsch sprechenden Fahrgästen – zu Beate: zum ersten Mal versteht uns keiner,  wenn wir so in Mundart plaudern. Kaum ausgesprochen werden wir gefragt: „von wo in Österreich kommt ihr denn?, ich stamme aus Eisenstadt“. Es ist Klaus mit seiner australischen Frau Dorah, der vor 30 Jahren nach Australien ausgewandert ist und an der Goldcoast südlich von Brisbane mit Immobilien handelt. Während der 1 ½ stündigen Fahrt nach Kuranda macht Beate die Fotos und ich erfahre eine Menge Facts über Australien, die in keinem Reisführer zu finden sind. Zu den schönsten Dingen des Reisens zählen für uns diese zufälligen  Begegnungen mit Menschen die man zwar nicht kennt, aber schon nach wenigen Sätzen merkt, wie viele Gemeinsamkeiten man eigentlich hat.

Und natürlich war unsere mehrstündige Tour auf den toll ausgebauten, einsamen trails durch den Nationalpark ein absoluter Höhepunkt. Strahlender Sonnenschein, Warm, feucht, zwitschernd und zirpend, grün in grün mit bunten Schmetterlingen, großen Gekos, am Boden huschenden Vögeln und einigen bunten Blüten – so stellt man sich den Garten Eden vor.

Bei unserer Rückfahrt nach Cairns beginnt es wieder zu regnen – und die nächsten 2 h hat es dann so richtig geschüttet. Aber unter einem kombiniertem Sonnen/Regenschirm hat uns sowohl das „pure blonde“ als auch das „australische Hubertusbräu“ bestens geschmeckt.













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