Sonntag, 26. Dezember 2010

Fahrt Brisbane - Sydney; Sydney City

Für die Fahrt zwischen Brisbane und Sydney (rund 1000 km) wählten wir den Zug. Die Strecke schlängelt sich entlang der Berge der Great Dividing Range – jenes bis zu rund 2000 m hohen Gebirgszuges, der sich zwischen Brisbane und Melbourne parallel zur Ostküste dahinzieht. Der Dauerregen, die Berge, das üppige Grün, die weidenden Rinder – das alles ist im Ennstal im Sommer eine Selbstverständlichkeit – aber hier in Australien haben wir mit diesen herrlichen Landschaften nicht gerechnet. Jedenfalls hatten wir für einige hundert Kilometer richtig heimatliche Gefühle.
Nach 13 h Fahrt + 1 Stunde Zeitverschiebung kamen wir in Sydney Central Station an.
Während des Frühstücks im Hotel prasselte der Dauerregen ans Fenster und bei ham and eggs verfolgten wir die Breaking News, die von den großen Überflutungen ausgelöst durch den  Zyklon in Queensland und Teilen von New South Wales berichteten. Jene Orte die wir vor einer Woche bei Sonnenschein besuchten (Cairns, Mission Beach, Townsville und Bundaberg) versinken in den Fluten. Der Bruce Highway auf dem wir mehr als 1500 km südwärts gefahren sind ist für die nächsten Tage gesperrt und da er die einzige Nord- Südverbindung entlang der Ostküste ist, sitzen 10.000 Touristen zwischen den Floodings fest. Wir hatten also wirklich Glück.
Da es inzwischen zu regnen aufhörte, konnten wir das Sydney Opera House sogar ohne Regenschirm erreichen. Als dann plötzlich auch noch die Sonne hinter den dicken Gewitterwolken hervorkam und sich die hellen Fliesen des Daches gegen den blauen Himmel so richtig gut kontrastierten, waren wir richtig selig. Wir genossen ein kühles Bier zwischen Harbour Bridge und Opera House, lagen im Rasen des großartigen „Botanischen Gartens“ und ließen den Herrn einen guten Tag sein.
Heute war ohne Schirm nichts zu machen. Dennoch bot sich die Skyline entlang des Darling Harbour durchaus beeindruckend. Wie alle Orte die wir bisher in Australien besuchten, ist auch die 
4,2 Millionenmetropole Sydney äußerst sauber und durch die riesigen Parkanlagen, dem großen Naturhafen und den architektonisch sehr ansprechenden Bauten sicher sehr lebenswert.






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